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Siebdruck – ganz einfach erklärt

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Als ich das erste Mal das Wort „Siebdruck“ gehört habe, dachte ich beim Wort „Sieb“ an ein Nudelsieb oder ein Teesieb und konnte mir gar nicht vorstellen, wie man damit etwas drucken kann.

Grundsätzlich erfolgt der Farbauftrag beim Siebdruck tatsächlich durch ein Sieb. Das Sieb wird auf den Bildträger (das ist das, was man bedrucken möchte, das kann Papier sein oder auch ein T-Shirt) aufgelegt, es kommt Farbe drauf – und diese Farbe wird dann durch das Sieb durchgedrückt. Das ergibt einen schönen gleichmäßigen Farbauftrag. » Weiterlesen

Meine Winterarbeit

 

Jetzt ist ja lange nichts passiert bei meiner Homepage und im Blog – ich war aber dennoch nicht untätig!

Eine Studentenverbindung hat mich beauftragt, Siebdrucke herzustellen.
Vorgaben waren: Motive aus Krems, Verwendung der „Verbingszeichen“ und die Farben schwarz, gelb und grün. Format ca. A4, fertig montiert in Passepartout 30/40 cm. Auflage 70 Stück! War eine Menge Arbeit!

Den Hintergrund (gelb und grün) hab ich händisch aufgetragen, das Motiv in schwarz in Siebdrucktechnik – somit ist auch jedes Blatt ein Einzelstück.

Bei dieser Auflage kostet das Exemplar etwa 35 Euro.

Derartige Aufträge mache ich bis maximal 100 Exemplare , Arbeitszeit etwa 8 Wochen.

Siebdruck – was ist das eigentlich?


Als ich das erste Mal das Wort „Siebdruck“ gehört habe, dachte ich beim Wort „Sieb“ an ein Nudelsieb oder ein Teesieb und konnte mir gar nicht vorstellen, wie man damit etwas drucken kann.

 

Grundsätzlich erfolgt der Farbauftrag beim Siebdruck tatsächlich durch ein Sieb. Das Sieb wird auf den Bildträger (das ist das, was man bedrucken möchte, das kann Papier sein oder auch ein T-Shirt) aufgelegt, es kommt Farbe drauf – und diese Farbe wird dann durch das Sieb durchgedrückt. Das ergibt einen schönen gleichmäßigen Farbauftrag.

Das Sieb ist im Gegensatz zu einem Teesieb ganz flach, es besteht aus einem Rahmen, auf den ein spezielles Gewebe straff aufgespannt wird. Das Siebdruckgewebe ist sehr fein gewebt, durchscheinend, aber doch sehr robust, (nach einigen Drucken muss es gereinigt werden, damit die feinen Poren nicht verkleben, und das geht am Besten mit Hochdruck).

Das Durchdrücken der Farbe geschieht mit einem Siebdruckrakel, den könnt Ihr Euch so vorstellen, wie eine dieser Spachteln, die zum Fliesenverfugen verwendet werden. Allerdings ist die Gummilippe etwas härter und verbiegt sich nicht so leicht.

Um ein Motiv zu drucken muss man nun Teile des Siebes undurchlässig machen.
Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: » Weiterlesen