Kategorie Archive: Wissenswertes

Siebdruck – ganz einfach erklärt

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Als ich das erste Mal das Wort „Siebdruck“ gehört habe, dachte ich beim Wort „Sieb“ an ein Nudelsieb oder ein Teesieb und konnte mir gar nicht vorstellen, wie man damit etwas drucken kann.

Grundsätzlich erfolgt der Farbauftrag beim Siebdruck tatsächlich durch ein Sieb. Das Sieb wird auf den Bildträger (das ist das, was man bedrucken möchte, das kann Papier sein oder auch ein T-Shirt) aufgelegt, es kommt Farbe drauf – und diese Farbe wird dann durch das Sieb durchgedrückt. Das ergibt einen schönen gleichmäßigen Farbauftrag. » Weiterlesen

Bei dieser Hitze ….

hitze.. hab ich einen älteren Artikel aus der versenkung geholt und aktualisiert.

Gestern hatte es bei uns 37 Grad – und ich habe den Tag nur telweise zum Baden genützt –  ich habe auch gemalt und alles möglich ausprobiert.(Mit Zwischenpausen auf der Gartenliege – diese allerdings im Schatten)

Mit mäßigem Erfolg! Trotzdem hat es mir etliche Erkenntnisse beschert, vor allem derartige, was man NICHT tun sollte. » Weiterlesen

Die Perspektive wechseln – ein genialer „Zeichentrick“

In der linken Gehirnhälfte haben wir Informationen gespeichert, wie verschiedene Dinge aussehen bzw. aussehen sollen – unserer eigenes inneres Bild von den Dingen (ein Ball ist rund, ein Würfel eckig etc).
Wenn wir jetzt etwas abzeichnen kollidiert dieses innere Bild mit dem was wir tatsächlich sehen. Die Informationen, die uns das Auge liefert kommen von der rechten Gehirnhälfte.

Aktuelle Studien scheinen zu belegen:Die rechte Hemisphäre “erarbeitet” neue Informationen. Sobald eine gewisse Aufgabenroutine eingetreten ist, werden die zuvor vor allem in der rechten Hemisphäre erarbeiteten Aufgaben nun in der linken Hemisphäre bearbeitet.http://psychologie-news.stangl.eu/120/rechte-vs-linke-gehirnhaelfte

Zeichnen wir einen Gegenstand, der uns völlig neu ist, so gelingt das viel besser, weil….. » Weiterlesen

Siebdruck – was ist das eigentlich?


Als ich das erste Mal das Wort „Siebdruck“ gehört habe, dachte ich beim Wort „Sieb“ an ein Nudelsieb oder ein Teesieb und konnte mir gar nicht vorstellen, wie man damit etwas drucken kann.

 

Grundsätzlich erfolgt der Farbauftrag beim Siebdruck tatsächlich durch ein Sieb. Das Sieb wird auf den Bildträger (das ist das, was man bedrucken möchte, das kann Papier sein oder auch ein T-Shirt) aufgelegt, es kommt Farbe drauf – und diese Farbe wird dann durch das Sieb durchgedrückt. Das ergibt einen schönen gleichmäßigen Farbauftrag.

Das Sieb ist im Gegensatz zu einem Teesieb ganz flach, es besteht aus einem Rahmen, auf den ein spezielles Gewebe straff aufgespannt wird. Das Siebdruckgewebe ist sehr fein gewebt, durchscheinend, aber doch sehr robust, (nach einigen Drucken muss es gereinigt werden, damit die feinen Poren nicht verkleben, und das geht am Besten mit Hochdruck).

Das Durchdrücken der Farbe geschieht mit einem Siebdruckrakel, den könnt Ihr Euch so vorstellen, wie eine dieser Spachteln, die zum Fliesenverfugen verwendet werden. Allerdings ist die Gummilippe etwas härter und verbiegt sich nicht so leicht.

Um ein Motiv zu drucken muss man nun Teile des Siebes undurchlässig machen.
Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: » Weiterlesen

Farben – Helligkeitswirkung und Quantität

Wie ich schon letztens beim Komplementärkontrast illustriert habe, täuschen wir uns manchmal bei der Farbenhelligkeit. Das kommt daher, weil wir die Farbe intensiver wahrnehmen als den Hell-Dunkel Unterschied.

Aquarellmaler nutzten früher als Hilfsmittel (mit Ruß)geschwärztes Glas um sich die Helligkeitsverteilung einer Szene in der Natur bewusst zu machen. » Weiterlesen

Farben – Grundausstattung

Soviele Farbtheorien  – mir schwirrt der Kopf!
Additive Mischungen – subtraktive Mischungen  wer kennt sich da noch aus?

Haben Sie das auch schon einmal gedacht?  Tatsächlich, wenn man in Büchern über Farbtheorien liest , ist das meist so ausführlich behandelt, dass man die Lust am Weiterlesen verliert.
Fürs Malen interessant sind vorerst nur die sogenannten subtraktiven Farbmischungen.
Grundsätzlich gibt es dabei 3 Primärfarben, das sind ROT, BLAU und GELB und zusätzlich die „unbunten Farben“ WEISS  und SCHWARZ.

Theoretisch könnte man mit schwarz, weiß und den 3 Primärfarben jede Farbe mischen.
Aber nur theoretisch! » Weiterlesen

RAL-Farben: Was heißt eigentlich RAL?

Fast jeder kennt RAL-Farben. Dabei handelt sich um normierte Farben, die besonders in der Bauwirtschaft gebräuchlich sind.

Bestellt man etwa ein Fenster, so gibt man dem Lieferanten einfach den entsprechenden RAL Farbton an, zum Beispiel: reinweiß – RAL9010 (ist deshalb wichtig weil es mehrere Weißtöne gibt)
oder bei Lacken: RAL6011- resedagrün, RAL6009 – tannengrün etc.

Diese Normung geht auf eine Tabelle von 40 Farben zurück, die 1927 vom Reichsausschuß für Lieferbedingungen (RAL) erstellt wurde. Der Vorteil dieser Normung besteht darin, dass Kunde und Lieferant nur eine RAL-Nummer austauschen und kein Farbmuster auf definiertem Material. Inzwischen beinhaltet RAL Classic 213 Farbtöne. (mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/RAL-Farbe)