Meine Winterarbeit

 

Jetzt ist ja lange nichts passiert bei meiner Homepage und im Blog – ich war aber dennoch nicht untätig!

Eine Studentenverbindung hat mich beauftragt, Siebdrucke herzustellen.
Vorgaben waren: Motive aus Krems, Verwendung der „Verbingszeichen“ und die Farben schwarz, gelb und grün. Format ca. A4, fertig montiert in Passepartout 30/40 cm. Auflage 70 Stück! War eine Menge Arbeit!

Den Hintergrund (gelb und grün) hab ich händisch aufgetragen, das Motiv in schwarz in Siebdrucktechnik – somit ist auch jedes Blatt ein Einzelstück.

Bei dieser Auflage kostet das Exemplar etwa 35 Euro.

Derartige Aufträge mache ich bis maximal 100 Exemplare , Arbeitszeit etwa 8 Wochen.

Die Spuren der Zeit – 2

ebenfalls gemalt und gespachtelt mit selbst hergestellter Spachtelmasse. Diesmal auf Styodurplatte. Das ganze montiert im Schattenfugenrahmen.

Die Spachtelmasse haben ein Kollege und ich selbst entwickelt. Besteht aus zum Großteil Acrylbinder und Schleifstaub. Die weiteren Zutaten bleiben unser Geheimnis! :-)

Bild für die tschechische Partnergemeinde

Unsere Gemeinde Schweiggers ist eine Gemeindepartnerschaft eingegangen mit der tschechischen Gemeinde Osová Bítýška.
Die Partnergemeinde feiert heuer 750 Jahre Jubiläum. Man hat mich ersucht, ein Bild zu malen, das die Partnerschaft darstellt und das anläßlich des Jubiläumsfestes überreicht werden sollte.
Gestern ist nun eine Abordnung unserer Gemeinde nach Tschechien gefahren, um an der Feier teilzunehmen.
Und das ist das Bild (Originalgröße: 1,5 Meter /1 Meter)

Berufswechsel-Feier

Nun ist es schon mehr als ein Jahr her, dass ich meinen technischen Beruf ad acta gelegt habe und mich seither nur mehr der Kunst widme. Damals ging alles ziemlich drunter und drüber und ich es kam nicht mehr zu einem Abschiedsfest.

Das habe ich nun nachgeholt und meine Ex-Kollegen zu einer Feier zu mir ins Atelier eingeladen.

VIele sind der Einladung gefolgt. Das Wetter hat super mitgespielt und so konnten wir draußen im Garten sitzen.

 

In der Scheune wurde ein Buffet aufgebaut, das Essen habe ich beim Dorfwirtshaus bestellt, das ein sehr gutes Catering anbietet. Es gab Schweinsbraten mit Waldviertler Knödel, Schnitzel, gebackenes Gemüse und verschiedenen Salate – in mehr als ausreichender Menge!

 

 

 

Acrylfarben: Nass/trocken – Effekte (3)

Vorgehen – wie im vorletzten Artikel beschrieben:  eine erste Schicht malen (wobei diese Schicht eigentlich auch aus mehreren Schichten bestehen kann) – die Schicht GUT trocknen lassen (in diesem Fall wirklich gut trocknen lassen!!

Dann eine Schichte einer anderen Farbe auftragen (mit ganz wenig Wasser verdünnt). Diese zweite Schicht etwas antrocknen lassen und dann:

nur mit reinem Wasser auf die noch feuchte Schicht etwas draufmalen. Oder: aus Schwammtüchern Formen schneiden und diese drauflegen (feucht natürlich).

Dann die zweite Schicht trocknen lassen, die Farbe unter dem Wasser (bzw. unter den Schwammtüchern) trocknet nicht und kann dann abgetupft werden.  Wenn man es dann abtupft sollte die Farbe der oberen Schicht soweit trocken sein, dass sie sich nur dort löst, wo das Wasser aufgetragen war.

Mit dieser Methode enstehen scharf abgegrenzte Ränder.

 

Acrylfarben: Nass/trocken – Effekte (2)

Diese Methode  eignet sich hauptsächlich dann, wenn man das ganze Bild behandeln will . Nachdem man die zweite Schicht aufgetragen hat und etwas antrocknen ließ, das Bild mit klarem Wasser abwaschen (richtig abspülen). Dadurch enstehen Schlieren, wie bei einem “Schüttbild”. Wie es dann wird, ist sehr davon abhängig wie trocken die erste und wie trocken die zweite Schicht ist.
Beispiel:


Hier war der Untergrund in verschiedenen Blautönen gemalt, die Übermalung weiß. Die erste Schicht war noch nicht ganz durchgetrocknet. Nachdem ich dem Blau etwas Retarder zugemischt hatte, hat dann das Blau mehr zu fließen begonnen.

Acrylfarben: Nass/trocken – Effekte (1)

Man lässt die erste Schicht einigermaßen gut trocknen. Dann malt man eine zweite Schicht drüber, die man aber etwas mit Wasser verdünnt. Diese zweite Schicht lässt man dann antrocknen. Danch nimmt man von der zweiten Schicht wieder Farbe weg. Dabei ist darauf zu achten – je intensiver man die Farbe der zweiten Schicht wieder wegnehmen will, umso trockener muss vorher die erste Schicht gewesen sein.

Variante 1
Mit einem feuchten Maltuch wieder Farbe abnehmen.
Je feuchter das Tuch, umso mehr Farbe geht ab. Nicht wischen – sondern tupfen. Damit lassen sich beispielsweise richtige „Nebelschleier“ malen. Bei dieser Methode lassen sich Retarder gut einsetzen. (in die Farbe der zweiten Schicht einmischen, damit diese nicht so schnell trocknet). Wenn die zweite Schicht schon etwas zu trocken ist, kann man ein bisschen mit Alkohol nachhelfen (Schnaps).
Auf diese Weise kann man einzelne Bereiche des Bildes gestalten.

Beispiel

Hier war der Untergrund gelb und orange, die Übermalung dunkelbraun, danach wurde von der zweiten Schichtdas meiste wieder abgetupft.

 

 

 

 

 

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