Vor einem Jahr- erstes Mai-MAL-Wochenende 2014

Das war jetzt ein sehr gemütliches Wochenende. Wir waren nur zu fünft. Wobei Gerhard nicht direkt am Kurs mitmachte – er machte sein eigenes Ding. ER liebt ja meine Scheune, weil man da auch richtig großflächige Sachen machen kann. Er hängte er an einem Balken eine riesige Leinwand auf und malte drauf. Am Freitag waren nur Gerhard, Maria und ich da – Maria und ich standen Gerhard Modell.

Freitag abend kam Gerda dazu, und am Samstag auch noch Susi. Wir Weiber machten es uns drinnen gemütlich (es war nicht gerade warm an diesem Wochenende) und ich zeigte verschiedene Techniken – speziell die Effekte die auf den verschiedenen Trocknungsphasen beruhen. Es ist wichtig, das live zu sehen um den richtigen Trocknungsgrad zu „erspüren“.
Dann gings an Üben – jeder probierte das Gezeigte aus. Dabei findet man die Feinheiten der verschiedenen Techniken heraus.

Ein paar Sachen zeigt ich einfach auf Papier vor. So entstand auch die Idee, dass ich demnächst einmal einen Kurs in Steyr veranstalten werde: Acrylmalen auf Papier – kleine Formate.
Mittags kochte ich – es gab am Freitag Bärlauchbremesuppe und Spaghetti aglio olio und am Samstag echte Waldviertler Mohnnudeln.

Meine Winterarbeit

 

Jetzt ist ja lange nichts passiert bei meiner Homepage und im Blog – ich war aber dennoch nicht untätig!

Eine Studentenverbindung hat mich beauftragt, Siebdrucke herzustellen.
Vorgaben waren: Motive aus Krems, Verwendung der „Verbingszeichen“ und die Farben schwarz, gelb und grün. Format ca. A4, fertig montiert in Passepartout 30/40 cm. Auflage 70 Stück! War eine Menge Arbeit!

Den Hintergrund (gelb und grün) hab ich händisch aufgetragen, das Motiv in schwarz in Siebdrucktechnik – somit ist auch jedes Blatt ein Einzelstück.

Bei dieser Auflage kostet das Exemplar etwa 35 Euro.

Derartige Aufträge mache ich bis maximal 100 Exemplare , Arbeitszeit etwa 8 Wochen.

Die Spuren der Zeit – 2

ebenfalls gemalt und gespachtelt mit selbst hergestellter Spachtelmasse. Diesmal auf Styodurplatte. Das ganze montiert im Schattenfugenrahmen.

Die Spachtelmasse haben ein Kollege und ich selbst entwickelt. Besteht aus zum Großteil Acrylbinder und Schleifstaub. Die weiteren Zutaten bleiben unser Geheimnis! :-)

Bild für die tschechische Partnergemeinde

Unsere Gemeinde Schweiggers ist eine Gemeindepartnerschaft eingegangen mit der tschechischen Gemeinde Osová Bítýška.
Die Partnergemeinde feiert heuer 750 Jahre Jubiläum. Man hat mich ersucht, ein Bild zu malen, das die Partnerschaft darstellt und das anläßlich des Jubiläumsfestes überreicht werden sollte.
Gestern ist nun eine Abordnung unserer Gemeinde nach Tschechien gefahren, um an der Feier teilzunehmen.
Und das ist das Bild (Originalgröße: 1,5 Meter /1 Meter)

Berufswechsel-Feier

Nun ist es schon mehr als ein Jahr her, dass ich meinen technischen Beruf ad acta gelegt habe und mich seither nur mehr der Kunst widme. Damals ging alles ziemlich drunter und drüber und ich es kam nicht mehr zu einem Abschiedsfest.

Das habe ich nun nachgeholt und meine Ex-Kollegen zu einer Feier zu mir ins Atelier eingeladen.

VIele sind der Einladung gefolgt. Das Wetter hat super mitgespielt und so konnten wir draußen im Garten sitzen.

 

In der Scheune wurde ein Buffet aufgebaut, das Essen habe ich beim Dorfwirtshaus bestellt, das ein sehr gutes Catering anbietet. Es gab Schweinsbraten mit Waldviertler Knödel, Schnitzel, gebackenes Gemüse und verschiedenen Salate – in mehr als ausreichender Menge!

 

 

 

Acrylfarben: Nass/trocken – Effekte (3)

Vorgehen – wie im vorletzten Artikel beschrieben:  eine erste Schicht malen (wobei diese Schicht eigentlich auch aus mehreren Schichten bestehen kann) – die Schicht GUT trocknen lassen (in diesem Fall wirklich gut trocknen lassen!!

Dann eine Schichte einer anderen Farbe auftragen (mit ganz wenig Wasser verdünnt). Diese zweite Schicht etwas antrocknen lassen und dann:

nur mit reinem Wasser auf die noch feuchte Schicht etwas draufmalen. Oder: aus Schwammtüchern Formen schneiden und diese drauflegen (feucht natürlich).

Dann die zweite Schicht trocknen lassen, die Farbe unter dem Wasser (bzw. unter den Schwammtüchern) trocknet nicht und kann dann abgetupft werden.  Wenn man es dann abtupft sollte die Farbe der oberen Schicht soweit trocken sein, dass sie sich nur dort löst, wo das Wasser aufgetragen war.

Mit dieser Methode enstehen scharf abgegrenzte Ränder.

 

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